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Inhaltsverzeichnis

Ratgeberseite zum Thema Kletterturm und Klettergerüst

Kletter-Turm.com hilft Ihnen alle wichtigen Informationen zum Thema Kletterturm zu bekommen. Worauf sollte man Kauf achten und was ist bei Pflege und Wartung zu beachten.

Der schnelle Weg zum passenden Kletterturm

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Kletterturm

Kinder lieben es, in freier Natur zu spielen. Hierfür bieten sich unterschiedliche Spielgeräte wie Klettergerüste, Klettertürme und ähnliches an, die sich in der Spielhöhe und anderen Faktoren unterscheiden lassen.

 

Am besten ist es, wenn Sie ein Klettergerüst aus Holz wählen. Dieser benötigt mehr Pflege als einer aus Kunststoff. Auf lange Sicht gesehen behält Holz unter den verschiedenen Witterungseinflüssen mehr von seiner Stabilität als viele Arten von Kunststoff. Weiterhin bleicht Holz weniger leicht aus, sodass es länger gut aussieht.

 

Die Vorteile eines Klettergerüsts oder Kletterturms im Überblick

  • Fördert und befriedigt den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern
  • Bringt Kindern Spaß und Freude
  • Fördert motorische Fähigkeiten wie Kraft und Ausdauer
  • Ist gut für die Entwicklung von Kindern

Welche Arten von Klettertürmen gibt es und wie unterscheiden sich diese?

  • Spielturm
  • Klettergerüst
  • Kletterturm
  • Kinderspielhaus

Spielturm, Kletterturm, Klettergerüst – gibt es Unterschiede und unterscheiden alle Hersteller zwischen den verschiedenen Typen von Spielgeräten?

Nicht alle Hersteller unterscheiden zwischen Spielturm, Klettergerüst, Kletterturm und Kinderspielhaus. Nichtsdestoweniger ist es für Eltern wichtig, die vorhandenen Unterschiede zwischen den verschiedenen Spielgeräten auf dem Markt zu kennen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, das optimale Gerät mit der geringsten Verletzungsgefahr für ihr Kind zu finden.

Grundsätzlich gilt: Sowohl beim Spielen auf einem Spielturm als auf einem Klettergerüst oder Kinderspielhaus geht es oftmals in die Höhe. Deswegen eignen sich diese Spielgeräte bedingt für Kinder, die nicht schwindelfrei sind.

Bei einem Spielturm handelt es sich um eine Kombination aus einem Kletterturm und einem Spielhaus. Besser eignet sich ein Spielturm aus Holz, da er altersgerecht erweitert werden kann.

Bei einem Klettergerüst geht es hauptsächlich um das Klettern unabhängig von der Podesthöhe. Hier zählen Faktoren wie die Anbringung von gespannten Seilen zu einer Spinne. Weiterhin wichtig sind hier oftmals eine Reckstange sowie die Montage von Turnringen oder Klettersteinen, welche den Spielspaß erhöhen.

Für welche Altersgruppe eignet sich ein Kletterturm, Spielturm oder Klettergerüst?

Für diese Spielgeräte existieren keine eindeutigen Altersvorschriften, sondern Empfehlungen. Am besten beachten Sie, dass neben dem biologischen Alter des Kindes weitere Faktoren beim Kauf eines Kletterturms eine Rolle spielen, wie z. B. seine motorische Entwicklung. Grundsätzlich ist die geeignete Altersgruppe für ein Kinderspielhaus niedriger als für einen Kletterturm oder einen Spielturm. Vor allem Jungs in höherem Alter finden ein Spielhaus in vielen Fällen langweilig.

Der ideale Turm ist an die motorische Entwicklung Ihres Kindes angepasst. Das bedeutet, handelt es sich bei Ihrem Kind um ein Kleinkind, empfiehlt es sich, es gewöhnliche Leitern hochklettern und über Stege gehen zu lassen. Andererseits freut sich ein älteres Kind über spezielle Kletterwände und Netze. Wichtig sind vor allem Sicherheitsmerkmale wie Haltegriffe, Haltebalken und andere. Die Haltegriffe lassen sich im Idealfall leicht erreichen, ansonsten nutzen sie Kinder oftmals nicht.

Ein weiterer Aspekt bei der Beantwortung der Frage, welcher Turm sich für ein bestimmtes Alter empfiehlt, ist die Spielhöhe. Für Kleinkinder eignen sich bodennahe Klettertürme oder Klettergerüste, sodass sie nicht tief vom Turm fallen. Größere Kinder sind in der Lage, ihre Fähigkeiten besser einzuschätzen. Weiterhin sind sie in der Lage, sich besser festzuhalten. Aus diesen Gründen profitieren ältere Kinder mehr von höheren Elementen.

Am besten ist es grundsätzlich, wenn Sie sich mehr am Entwicklungsstand Ihres Kindes orientieren, als am Alter. Auf diese Weise finden Sie das optimale Spielgerät.

Klettergerüst, Kletterturm, Spielturm – wichtige Kaufkriterien

  • Sind sie in der Lage, den Spielturm selber aufzubauen?
  • Informationen über die verschiedenen Hersteller einholen
  • Wie lange benötigen sie das Spielgerät?
  • Kletterturm mit oder ohne Dach?
  • Welche Podesthöhe für mein Kind?
  • Empfehlenswertes Zubehör
  • Die Erweiterbarkeit des Spielgeräts
  • Was ist bei einem Spielturm mit Rutsche und Schaukel wichtig?
  • Auf die Sicherheit Ihrer Kinder und die Umwelt achten
  • Auf die Garantie achten
  • Ersatzteile und Service

Einen Kinderspielturm selber aufbauen oder nicht

Obwohl der Aufbau eines Spielturms keines Fachmannes bedarf, handwerkliches Geschick benötigen Sie. Bei vielen Modellen gilt es, Löcher zu bohren oder nachzubohren. Weiterhin sind in der Regel zwei oder mehr Personen nötig, um einen Spielturm aufzubauen. Es empfiehlt sich also bei größeren Geräten, entsprechende zusätzliche Hände einzuladen. Ein Aufbau mit anschließender Grillparty sorgt für die  nötige Untersützung.

Hersteller

Den Kinderspielturmmarkt teilen sich viele Hersteller. Zu nennen sind hier Wickey, Fatmoose, Winnetou, Isidor, Smoby und andere. Darunter befinden sich deutsche und ausländische Hersteller. Bei Letzteren ist Vorsicht geboten. Ausreichend Information entscheidet oftmals über einen guten oder schlechten Kauf: Welche Materialien verwendet der Hersteller? Wie lange befindet er sich auf dem Markt?

Weiterhin beachten Sie bezüglich des Herstellers, ob er eine ausreichende Ersatzteilversorgung anbietet und Zubehörteile für eine spätere Erweiterung zur Verfügung stehen.

Die Preise der Hersteller vergleichen Sie im Idealfall mittels eines Preisvergleichs im Internet. Weitere Fragen beantworten Ihnen Tests zu Spielgeräten für Kinder, von denen das Internet reichlich bietet.

Daneben gilt es, auf Erfahrungen von Kunden mit den Produkten des Herstellers zu achten. Am besten ist es in der Regel, wenn Sie sich für einen namhaften Hersteller entscheiden. Grundsätzlich gilt: Der teuerste Spielturm ist nicht in allen Fällen der beste.

Wie lange benötigen sie das Spielgerät?

Wie lange Sie den Spielturm benötigen, ist eine weitere wichtige Frage, die vor dem Kauf einer Beantwortung bedarf. Hier geht es um die Nutzungsdauer. Das bedeutet zum Beispiel, ob noch weitere Kinder folgen, die das Gerät benutzen.

Kletterturm, Klettergerüst, Spielturm – mit oder ohne Dach?

Egal, ob Klettergerüst, Kletterturm oder Spielturm. Die gewöhnliche Ausführung dieser Spielgeräte führt Kinder mittels einer Leiter und Querstreben auf ein Podest. Weiterhin sind viele Modelle mit einem Dach ausgestattet, was den Vorteil hat, dass Kinder in der Lage sind, den Spielraum bei leichtem Regen zu benutzen. Das Dach hält den Boden des Podestes trocken und verhindert Rutschgefahr aufgrund nassen Holzes. Ein weiterer Vorteil eines Daches ist, dass viele Kinder das Podest gerne als Versteck vor Piraten nutzen oder sie darunter gerne ungestört mit ihrem Lieblingsspielzeug spielen . Nicht zu vergessen: Spielsachen lassen sich unter einem Dach geschützt vor Regen verstauen.

 

Beim Material für das Dach sind Sie in der Lage, Holz oder eine farbige Plane zu wählen. Eine bunte Plane bringt zum einen Farbe in den Garten. Zum anderen ist sie weniger empfindlich gegen Witterungseinflüsse als Holz. Ein weiterer Vorteil einer Plane ist, dass sie sich bei Bedarf leicht austauschen lässt. Trotzdem gilt: In vielen Fällen ist ein Holzdach eine gute Lösung.

Kletterturm, Klettergerüst, Spielturm – welche Materialien eignen sich?

Ein Spielturm, ein Klettergerüst oder ein Kletterturm besteht in der Regel aus massivem Holz. Dieses Material bietet Stabilität. Voraussetzung ist ein Querschnitt der verwendeten Pfosten von sieben x sieben Zentimetern oder mehr abhängig von der Größe des Kletterturms. Grundsätzlich ist es wichtig, beim verwendeten Holz auf Qualität zu achten. Das bedeutet, am besten eignet sich naturbelassenes Holz, nicht chemisch behandeltes.

 

Als Schutz gegen schlechte Witterungsverhältnisse, Pilze und Holzschädlinge empfiehlt sich kesselimprägniertes Holz. Dieses enthält bis in die tieferen Schichten Holzschutzmittel und sorgt für eine lange Lebensdauer des Klettergerüsts.

Weiterhin finden im Idealfall Holzarten wie Lärche oder Robinie für Klettergerüste oder Klettertürme Verwendung. Andererseits eignen sich billigere Holzarten wie Fichten- oder Kiefernholz unter der Voraussetzung, dass sie keine Risse oder hervorstehende Holzsplitter aufweisen.

 

Kletterturm, Klettergerüst – welche Podesthöhe eignet sich für Ihr Kind und welches Zubehör ist empfehlenswert?

Der wesentliche Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen eines Kletterturms besteht in den Podesthöhen. Wenn Ihr Kind drei Jahre oder jünger ist, eignet sich ein Kletterturm oder Klettergerüst mit einer Podesthöhe von einem Meter und 20 Zentimetern. Älteren Kindern empfiehlt sich eine Podesthöhe von einem Meter und 50 Zentimetern.

 

Wichtig ist es, bei kleinen Kindern auf zusätzliche Haltegriffe in der Nähe der Leitern zu achten. Das Besteigen eines Kletterturms fällt ihnen in der Regel schwerer als größeren Kindern. Markisenstoffe bieten Schutz vor Wind und eignen sich, um einen Bereich zu schaffen, in dem Kinder ungestört in der Lage sind, zu spielen. Weiteres Zubehör, das sich für einen Spielturm anbietet:

 

  • Eine Schaukel
  • Eine Rutsche
  • Ein Sandkasten
  • Eine Kletterwand
  • Eine Sprossenwand
  • Eine Strickleiter
  • Klettersteine
  • Eine Reckstange

 

Die Erweiterbarkeit des Spielgeräts

Wenn Sie vorhaben, Kindern ein Spielgerät über viele Jahre bereitzustellen, ist die Erweiterbarkeit neben vorhandenem Zubehör ein wichtiges Kaufkriterium. Kinder entwickeln sich ständig geistig und körperlich weiter. Aus diesem Grund benötigen sie neue Herausforderungen.

 

Auf was gilt es, bei einem Spielturm mit Rutsche und Schaukel zu achten?

Bei diesem Spielgerät haben Sie die Wahl zwischen einer Einzelschaukel, Doppelschaukel oder Nestschaukel mit runder Sitzfläche. Eine Nestschaukel eignet sich hervorragend für ältere Kinder.

 

Wichtig ist es, bei einem Spielturm mit Schaukel auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu achten, um Verletzungen auszuschließen, wenn Ihr Kind aus der Schaukel springt.

 

Ein Spielturm mit Rutsche ist für Kinder aller Altersklassen eine tolle Spielgelegenheit. Der Handel bietet Modelle mit geraden und wellenförmigen Rutschen. Letztere erhöhen den Spaßfaktor beim Spielen.

 

Welche Vorteile hat ein Sandkasten unter dem Podest eines Kletterturms?

Die Vorteile dieser Variante eines Kletterturms sind zum einen, dass der Sand bei Regen trocken bleibt. Zum anderen sind die Kleinen beim Spielen im Sand nicht der prallen Sonne ausgesetzt.

 

Wichtig ist es, wenn Sie sich für ein Modell mit Sandkasten entscheiden, beim Aufbau des Turms unter dem Sand ein wasserdurchlässiges Vlies zu verlegen. Auf diese Weise ist Regenwasser in der Lage, abzufließen. Weiterhin wächst kein Unkraut im Sandkasten.

 

Kletterturm, Klettergerüst – achten Sie auf die Garantiezeit, Ersatzteile und Service

Um die Freude von Kindern an einem Kletterturm lange anhalten zu lassen, achten Sie am besten auf die Garantiezeit. Viele Hersteller bieten zehn Jahre auf ihre Spielgeräte. Geht ein Teil des Spielturms defekt, hält der Hersteller am besten Ersatzteile zum Nachbestellen bereit.

 

Klettergerüst, Kletterturm – denken Sie an die Sicherheit Ihrer Kinder, an die Umwelt und sich?

Gesetzliche Vorschriften

Bei Klettertürmen gelten strenge gesetzliche Vorschriften, welche für mehr Sicherheit sorgen. Um sich zu vergewissern, dass das Klettergerüst die Anforderungen an die Sicherheit erfüllt, achten Sie auf ein TÜV- und GS-Zeichen.

 

Herstellern schreibt das Gesetz vor, dass ihre Geräte die Anforderungen von DIN-Normen erfüllen. Welche Normen dies sind, entscheidet der Bereich der Nutzung.

 

Für den privaten Bereich gelten die DIN EN 71-8 sowie die 71-3. Für den öffentlichen Bereich gilt die DIN EN 1176. Diese beinhaltet strengere Regeln, da vor allem Klettertürme in Parks und Schulen einer starken Beanspruchung unterliegen.

 

Das bedeutet, für Ihren Garten reicht ein Modell, das die DIN 71-8 sowie die DIN EN 71-3erfüllt. Sie sind in der Lage, einen Kletterturm selber zu bauen, wenn er diese Normen erfüllt. Ansonsten sind Sie haftbar, wenn Ihren Kindern oder Nachbarskindern beim Spielen auf dem Klettergerüst zu Schaden kommen.

 

Die DIN EN 71 legt Grenzwerte für die Schadstoffbelastung der Materialien für Klettergerüste und Klettertürme fest. Das bedeutet zum Beispiel, diese Norm verbietet die Behandlung von Holz für Klettertürme mit für die Gesundheit bedenklichen Holzschutzmitteln.

 

Achten Sie auf die Umwelt

Wenn Sie vorhaben, Ihr Umweltgewissen nicht zu belasten, eignet sich ein Spielturm mit einem FSC-Siegel. Dieses bestätigt, dass alle verwendeten Holzteile nachhaltiger und umweltbewusster Forstwirtschaft entstammen.

 

Klettergerüst, Kletterturm – Aufbau und Aufbautipps?

 

Sind Sie handwerklich geschickt? Ist dies der Fall, ist der Aufbau eines Klettergerüsts in der Regel kein Problem. Ein Grund ist, dass jedem Bausatz eine detaillierte Montageanleitung beiliegt. Trotzdem lassen sich Probleme nicht in allen Fällen vermeiden. Dies gilt vor allem, da es sich bei Holz um ein natürliches Material handelt, das arbeitet und sich verzieht.

 

Sie bauen das Grundgerüst auf, verankern es und machen am nächsten Tag mit dem Aufbau des Kinderspielturms weiter. Das bedeutet, Sie bringen die verbleibenden Bauteile wie Schaukel, Rutsche, Leiter, Zäune und weiteres Zubehör an. Benötigt Ihr Kinderspielturm einen Sandkasten, heben Sie hierfür ein 50 Zentimeter tiefes Loch aus und legen eine wasserundurchlässige Folie aus. Anschließend kippen Sie den Sand hinein.

 

Bevor Sie mit dem Aufbau beginnen, geht es daran, den optimalen Platz für das Spielgerät auszusuchen. Wie viel Platz ein Klettergerät benötigt, hängt vom Modell ab. Für einen kleinen Turm ohne viel Zubehör reicht in der Regel eine Fläche von neun Quadratmetern.

 

Grundsätzlich ist nicht der Ort entscheidend, sondern der Untergrund. Ein Kletterturm steht am besten auf einem geraden, festen Untergrund. Dabei ist es egal, ob sich dieser im Außen- oder Innenbereich befindet. Wichtig ist ein ungefährliches Umfeld.

 

Aus diesem Grund beachten Sie bei der Wahl des Standorts die nötigen Sicherheitsabstände. Kinder fallen oftmals vom Klettergerüst oder springen herunter. Ausreichende Sicherheitsabstände zu Bäumen, Gebäuden, Mauern oder sonstigen Hindernissen lassen es nicht zu, dass sie sich hierbei verletzen. Als Faustregel gilt beim Sicherheitsabstand: Bei einer Fallhöhe von einem und einen halben Meter beträgt der Sicherheitsabstand im Idealfall zwei Meter oder mehr.

 

Den Untergrund für den Kletterturm wählen Sie am besten weich und flexibel, was die Verletzungsgefahr bei einem Fall vermindert. Hierfür bieten sich spezielle Gummimatten an. Des Weiteren Sand oder Rindenmulch als Untergrund. Ein positiver Nebeneffekt von Sand als Untergrund ist, dass Kinder gleichzeitig einen Sandkasten haben.

Kletterturm, Klettergerüst – Verankerung

Die Verankerung von Spielgeräten wie Klettertürmen, Klettergerüsten, Spieltürmen, Schaukeln und anderen gewährleistet die Sicherheit der auf diesen Geräten spielenden Kinder. Bedenken Sie, dass oftmals viele Kinder auf einem Klettergerät spielen, was es stark belastet. Weiterhin ist ein kräftig wehender Wind in der Lage, enorme Kräfte zu entwickeln, die zusätzlich auf das Spielgerät einwirken.

Dabei zeigt sich die Befestigung von Spielgeräten weniger aufwendig, als viele annehmen. Oftmals reichen eindrehbare Bodenanker und Bodenhülsen aus. Letztere lassen sich leicht in den Boden einschlagen und bieten ausreichend Stabilität. Falls nicht, bietet sich das Einbetonieren mittels einer fertigen Betonmischung an. Diese lassen sich ohne Betonmischer leicht und günstig verarbeiten. Wichtig beim Verankern ist die richtige Reihenfolge.

Zunächst setzen Sie das Basismodell ohne Anbauteile zusammen oder verschrauben das Gestell einer Schaukel. Steht der Standort des Klettergerüsts fest, heben Sie bei Bedarf passende Löcher aus, um die Träger einzubetonieren. Oder: Sie schlagen Sie die Anker in den Boden provisorisch ein und richten das Spielgerät korrekt aus. In der gleichen Reihenfolge fixieren und richten Sie im Idealfall Anbauschaukel, Rampen und weitere Module aus.

Kletterturm und Schaukel im Boden befestigen – mit oder ohne Beton

Eindrehbare Bodenanker oder Einschlaghülsen lassen sich bei Bedarf einbetonieren. Eine wenig aufwendige Möglichkeit der Verankerung von Spielgeräten bieten eindrehbare Bodenanker. Andere Bezeichnungen für diese Art Anker sind Erdanker, Grundanker und Befestigungsanker.

Der Handel bietet Bodenanker zum Eindrehen in verschiedenen Größen, Formen und Materialien. Oftmals verwendete Anker dieser Art haben eine Länge von 500 bis 600 Millimetern und eine Dicke von zehn Zentimetern. Weiterhin sind sie aus rostfreiem, verzinktem Stahl gefertigt. Eine runde Schneidscheibe dreht den Anker in den Untergrund. Wie schwer er sich eindrehen lässt, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Oftmals reicht die Hilfe eines gewöhnlichen Schraubendrehers aus. Wenn nicht, schaffen Sie am besten eine größere Hebelwirkung durch eine Verlängerung wie eine Schraubzwinge, um die nötige Kraft aufzubringen. Anschließend befestigen Sie die Anker an den Spielgerätepfosten. Wenn es geht, an deren Innenseite, um die Anker von außen unsichtbar zu machen. Die Stabilität eines Spielgeräts, das Sie auf diese Weise verankern, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab.

Grundsätzlich eignen sich eindrehbare Bodenanker für Vierkant- und Rundpfosten verschiedener Größen. Das bedeutet, diese Anker lassen sich universell einsetzen. Vor allem für Gärten von Mietwohnungen eignen sie sich aufgrund der rückstandslosen Entfernungsmöglichkeit.

Einschlaghülsen oder Bodenhülsen schlagen Sie in die Erde ein. Diese Verankerung eignet sich hauptsächlich für sandige Untergründe. Da am Ende der Verankerung der Pfosten von allen Seiten von der Einschlaghülse umschlossen ist, entsteht eine stabile Verbindung. Aus diesem Grund eignen sich Einschlaghülsen vor allem zur Verankerung von größeren Spielgeräten.

Pfosten oder Anker einbetonieren

Haben Sie einen festen oder steinigen Boden? In diesem Fall empfiehlt es sich, Pfosten oder Anker einzubetonieren. Den passenden Fertigbeton hierfür, für den es keines Betonmischers bedarf und der schnell aushärtet, bieten Baumärkte. Wasser und die fertige Betonmischung – mehr benötigen Sie nicht.

Im Idealfall achten Sie beim Einbetonieren auf ausreichend Platz (zehn bis 20 Zentimeter) für Spielsand oder Rasen. Auf diese Weise reduzieren Sie das Verletzungsrisiko im Bereich der Verankerung.

In der Regel bieten Einschlaghülsen und Bodenanker eine ausreichend stabile Verankerung für Klettertürme und ähnliche Spielgeräte. Wenn nicht, gibt es Träger, die sich ausschließlich zum Einbetonieren eignen. Dies gilt für H-Pfostenträger, mit denen sich Holzpfosten stabil verankern lassen. Wesentlicher Bestandteil eines H-Pfostenträger ist ein Stahlträger (fünf bis sechs Millimeter stark, feuerverzinkt und nicht rostend, Doppel-H-Bauweise). Der Vorteil eines H-Pfostenträger ist das Umschließen des Holzes von zwei Seiten.

Um einen H-Pfostenträger in der Erde zu verankern, ist es nötig, dass Sie zuerst ein Loch ausgraben oder mit dem Erdbohrer bohren. Anschließend lässt sich der Träger in die Erde setzen und mit mehreren Schichten Fertigbeton fixieren. Nach dem Aushärten des Betons sind Sie in der Lage, den Holzpfosten mit dem Träger zu verschrauben. Aus Stabilitätsgründen eignen sich H-Pfostenträger für schwere und hohe Holzkonstruktionen wie Spieltürme und andere mit hoher Windlast.

Winkelanker sind gebogene (90 Grad Winkel) Pfostenträger aus drei bis vier Millimetern starkem, verzinktem Stahl. Diese Anker eignen für die Befestigung von Kanthölzern und lassen sich mit Beton in der Erde verankern. Winkelanker stabilisieren den angebrachten Pfosten durch ihre Winkelform in alle Richtungen. Aus diesem Grund reicht oftmals einer dieser Anker angewendet auf einen Pfosten aus und sorgt für eine hohe Stabilität. Da Sie in der Lage sind, Winkelanker an der Innenseite des Kletterturms zu montieren, bleiben diese von außen unsichtbar.

Einen Erd- oder Flachanker betonieren Sie am besten 20 Zentimeter in den Boden, sodass das gespreizte Ende im Boden für zusätzliche Stabilität sorgt. Außer dem gespreizten Ende besteht dieser Anker aus einer Lasche, die 40 Zentimeter lang und drei Zentimeter breit ist. Abhängig von der gewünschten Stabilität verwenden Sie für einen Pfosten einen oder mehrere (bis zu vier) Erdanker. Flache Erdanker eignen sich für runde und eckige Holzpfosten und bieten eine hohe Stabilität.

U-Pfostenträger oder U-Anker bestehen aus einem Stahlträger in U-Form. Weiterhin aus einem Moniereisen aus Stahlbeton. Die Moniereisen, die im Handel in verschiedenen Längen verfügbar sind, betonieren Sie ein. Durch U-Pfostenträger erhalten Spielgeräte vor allem auf unebenen und abschüssigen Böden eine gute Stabilität.

Kletterturm, Klettergerüst – Veränderungen und eigene Anbauten

Am besten ist es, die im Lieferumfang des Geräts enthaltene Anleitung exakt zu befolgen. Auf diese Weise sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Kinder. Beachten Sie beim Aufbau des Kletterturms, dass Teile nicht überstehen, an denen Kinder beim Spielen in vielen Fällen hängen bleiben.

Vorsicht gebietet sich bei der Absicht, einen Kletterturm durch eigene Anbauten zu erweitern. In diesem Fall verweigern Hersteller oftmals die Haftung, wenn es zu einem Unfall kommt. Gleiches gilt, wenn Sie den Kletterturm anders aufstellen, als es in der Anleitung steht. Nicht zu vergessen, beide Fälle wirken sich in der Regel negativ auf Gewährleistungsansprüche aus.

Kletterturm, Klettergerüst – Wartung, Pflege, Vorsichtsmaßnahmen

Ein Kletterturm oder Klettergerüst ist ständig unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Diese machen ihm abhängig vom verwendeten Material unterschiedlich stark zu schaffen. Im Sommer sind es Regengüsse und Hitze, während im Winter kalte Temperaturen, Eis und Schnee auf einen Kletterturm einwirken. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, an einem Klettergerüst regelmäßig Wartungs- und Pflegearbeiten durchzuführen. Dies gilt für alle Spielgeräte dieser Art, wobei sich bei einem Modell eines renommierten Herstellers diese Arbeiten in Grenzen halten.

Bei Holz handelt es sich um ein natürliches Material, das Luftfeuchtigkeit ausdehnt und Trockenheit zusammenzieht. Das bedeutet, Holz arbeitet und Schrauben und andere Verbindungselemente lösen sich im Laufe der Zeit. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf nachzuziehen. Weiterhin überprüfen Sie am besten regelmäßig die Verankerung, um zu vermeiden, dass der Turm umstürzt.

Im Idealfall überprüfen Sie regelmäßig das Holz auf Risse und Beschädigungen, um Kinder vor Verletzungen zu bewahren. Wenn Sie solche Schäden entdecken, empfiehlt es sich, diese abzuschleifen. Besitzt der Kletterturm Metallteile, überprüfen Sie diese regelmäßig. Metallsplitter sind in der Lage, gefährliche Verletzungen hervorzurufen.

Achten Sie bei der Wartung Ihres Kletterturms auf die Verankerung. Abhängig von der Verankerungsmethode bedingt Bewegung, dass sich die Verankerung bei dem einen Gerät leicht und bei dem anderen schwer löst. Vor allem betonlose Verankerungen überprüfen Sie regelmäßig, um die Sicherheit Ihrer Kinder zu gewährleisten. Bei betonierten Verankerungen ergeben sich in der Regel keine Probleme, sodass sich die Mehrarbeit lohnt.

Plastikteile bedürfen ebenfalls der regelmäßigen Überprüfung. Abhängig von der Qualität brechen oder reißen diese. Dies gilt vor allem bei der Rutsche oder Anbauteilen wie Teleskopen. Ähnliches gilt für die Seile der Schaukel, an denen regelmäßiger Gebrauch und unterschiedliche Witterungseinflüsse schnell Abnutzungsspuren hinterlassen, die in vielen Fällen zu Unfällen führen. Oftmals geschieht Folgendes: Die Sitzflächen von Schaukeln brechen. Gründe sind Witterung und unsachgemäßer Gebrauch. Überprüfen Sie die Sitzflächen regelmäßig im Rahmen der Wartungsarbeiten. Des Weiteren lohnt es sich, auf Holzteile zu achten, die mit dem Boden in Kontakt kommen, ob diese nicht morsch sind. Ist das der Fall, unverzüglich austauschen.

Den Fallschutz rund um den Kletterturm herum erneuern Sie im Idealfall in regelmäßigen Abständen. Egal, ob Sie Rindenmulch, Holzraspel der ein anderes Material als Fallschutz einsetzen, mit der Zeit lassen die Dämpfeigenschaften nach. Bei Verwendung von Gummi oder Matten als Fallschutz überprüfen Sie am besten regelmäßig Sitz und Lage.

Regelmäßige Pflege sorgt für eine lange Lebensdauer Ihres Kletterturms. Wie erwähnt, leidet vor allem Holz unter den unterschiedlichen Witterungseinflüssen, sodass sich Schädlinge einnisten. Aus diesem Grund verpassen Sie dem Spielgerät regelmäßig in jedem Jahr einen neuen Anstrich. Diese Wartungsaufgaben führen Sie im Idealfall im zeitigen Frühjahr aus. Auf diese Weise lassen sich zusätzlich eventuelle Winterschäden beheben.

Bezüglich der optimalen Holzschutzlasur lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten. Achten Sie bei der Auswahl auf Kinderverträglichkeit und eine porenoffene Lasur oder Farbe. Zu guter Letzt versteht es sich von selber, bei Wartungs- und Pflegearbeiten entdeckte Mängel unverzüglich auszubessern, um Unfälle zu vermeiden.

Sie erleichtern sich diese Arbeiten, wenn Sie Schaukeln, Seile und andere wichtige Elemente des Kletterturms, die sich abnehmen lassen, vor dem Winter im Keller einlagern.

Weiterhin empfiehlt es sich, alle Teile selber auf ausreichend Stabilität zu überprüfen. Hierfür rutschen Sie eine Runde, klettern oder benutzen die Schaukel. Halten die Elemente Ihrem Gewicht stand, besteht in der Regel keine Gefahr für Kinder.

Vorsichtsmaßnahmen

Sie wissen am besten, wie viel Aufsicht Ihr Kind benötigt. Grundsätzlich gilt für alle Eltern eine allgemeine Aufsichtspflicht. Das bedeutet in der Praxis, dass Sie Kinder vor der ersten Benutzung des Kletterturms auf mögliche Gefahren hinweisen. Das erste Mal auf einem Klettergerüst ist für viele Kinder schwer. Wichtig ist es, ein Kind beim ersten Klettern auf dem Kletterturm im Auge zu behalten. Weiterhin bietet ein Erwachsener Unterstützung am Rücken. Dabei gilt es zu beachten, dass ein Kind im Idealfall selber die Kraft entwickelt, die nächste Stufe des Turms zu erreichen.

Wichtig ist, dass Kinder vor dem Besteigen der Leiter darauf achten, dass diese geradesteht. Weiterhin fördert wildes Schaukeln die Unfallgefahr und das Festhalten einer Schaukel, in der ein anderes Kind sitzt, gilt als absolutes Tabu. Nicht zu vergessen, eine schwingende leere Schaukel ist in der Lage, andere Kinder zu verletzen.

Weiterhin achten Sie auf passende Kleidung. Schals, Schmuck, Fahrradhelme und andere Utensilien stellen eine potenzielle Gefahrenquelle dar. Ähnliches gilt für schlechte Wetterverhältnisse. Nach einem Regenschauer ist das Holz feucht und rutschig. Im Winter erhärtet sich der Untergrund, sodass ein Sturz in der Lage ist, bei Kindern schwere Verletzungen hervorzurufen. Andererseits heizen sich sowohl die Rutsche als andere Metallteile im Sommer bei hohen Temperaturen stark auf. Diesen Gefahren begegnen Sie im Idealfall durch rechtzeitige Abdeckung des Turms.

Fazit

Freude, Spaß, egal ob auf dem Spielplatz, im heimischen Garten oder in der Schule, bringt ein Klettergerüst oder Kletterturm. Daneben fördern diese Spielgeräte Fähigkeiten und Fertigkeiten bei Kindern, sodass sie als wertvolle Freizeitbeschäftigung gelten. Weiterhin fördern sie zum einen den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern. Zum anderen helfen sie Kindern, das Leben auf spielerische Weise zu erkunden. Was für die Erwachsenen Jogging ist, ist für Kinder das Spielen auf einem Klettergerüst oder einem ähnlichen Spielgerät.

Das Klettern schult die Motorik und Koordinationsfähigkeit. Kinder lernen, mit ihrer Kraft und ihren Fähigkeiten umzugehen. Umso höher die Anzahl der Besteigungen, desto besser sind sie in der Lage, ihre Kraft und ihre Fähigkeiten einzusetzen. Hinzu kommt das Erfolgserlebnis. Kinder benötigen solche positiven Erfahrungen, um motiviert zu bleiben.

Grundsätzlich gilt: Wer Kinder motorisch erzieht, fördert sowohl den Aufbau als die Vernetzung von Nervenzellen in deren Gehirn. Fachleute sind sich einig, dass bewegte Kinder besser lernen und Bewegung die Entwicklung sozialer Fähigkeiten unterstützt. Das bedeutet, mit einem Klettergerüst bieten Sie Ihren Kindern außer Freude und Spaß beim Spielen die Möglichkeit, sich optimal zu entwickeln.